Ich fürchte, so ganz ohne Blog halte ich es dann doch nicht aus. Stimmt schon, in New York hat er mir nicht gefehlt. Aber eigentlich war es immer ganz gut, ein bisschen was zu schreiben, und sich mal wieder intensiv mit einigen Dingen zu beschäftigen und sie auf's Blatt zu bringen (wir brauchen bald mal neue Redewendungen in diesem Internet-Zeitalter).
Deswegen habe ich jetzt beschlossen: Keine persönlichen Posts mehr. Ich werde so anonym bleiben, wie bisher. Eher sogar noch weniger preisgeben. Für persönliche Probleme hat man Freunde, mit denen man reden kann. Immer nur in den Blog zu schreiben, hat mir in dieser Hinsicht nie so richtig geholfen. Keine weiteren Jammerposts, keine Enttäuschungen, keine Erkenntnisse mehr über sich selbst, keine gute Laune. Nur noch trockene Berichtserstattung... Oder so.
Ab sofort schreibe ich einfach über Dinge, die mich gerade beschäftigen und die nicht ich selbst oder irgendwelche Menschen in meinem Umfeld sind. Zur Zeit wären das Kendrick Lamar, die Debatte um das Gedicht von Günter Grass und die amerikanische Mentalität. Völlig zusammenhangsloses Zeug also. Die nächsten Posts werden dann kommen, wenn es halt gerade passt. Ich stecke rein theoretisch auch mitten im Abi (wobei die erste Klausur erst im Mai ansteht) und kann meine Zeit deshalb kaum einschätzen.
Ach, und wundert euch nicht, wenn ich hin und wieder mal versuche, so einen tollen poetischen Text zu würfeln oder so. Ich probiere gerade einfach ein bisschen rum, was schreiben angeht. Texte wie "Revolution in meinem Kopf" könnte es in Zukunft also öfter geben.
Also, man darf gespannt sein, was hier noch so kommt.
KEISHA'S SONG | KENDRICK LAMAR
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