Ich glaube, ich habe gerade meinen ersten wirklichen Schreibflash erlebt. Bin gerade nach Hause gekommen und hatte irgendwie das dringende Bedürfnis, ein paar Zeilen zu schreiben. Ich wusste nicht genau, worüber, mir schwebte immer die Idee von einem Menschen vor, der sich selbst sabotiert und alles, was er selber macht in den Dreck zieht, wusste aber nie, wie ich das so umsetzen könnte. Aber diese Zeilen sind einfach aus mir herausgeflossen:
Hans im Glück, doch du siehst es nicht,
siehst immer nur, wie dein kleines Licht erlischt,
dabei brennt es lichterloh, und doch schämst du dich,
siehst nur die Probleme und Barrieren, die es nicht gibt.
Denn was auch kommt, du kannst nicht glücklich sein,
bevor die Party zu gut wird, gehst du lieber heim,
suhlst dich im Selbstmitleid, brauchst etwas, das dich quält,
treibst dich da selbst hinein, und merkst nicht, was dir fehlt.
Da du alles hast, du kannst dich nicht beklagen,
Trotzdem denkst du, dass nicht alles stimmt, was sie dir sagen,
meinst, du schaffst es nicht, obwohl du sonst nie scheiterst,
immer wieder fehlt dir der Mut, und du kommst so nicht weiter.
Keinen Plan, wo dich dein Weg einmal hinführ'n wird,
nur dass gerade alles scheiße ist, dass dich alles stört,
doch guck' dich um - geht wirklich alles schief?
Glaub ich nicht, kommt immer darauf an, wohin du gerade siehst.
Fehlt nur noch ein Beat, und ich kann das Ding zu Ende schreiben. Ich hab zumindest das Gefühl, dass das wirklich was wirklich was werden könnte und nicht wie so viele Strophen einfach nur irgendwo versauern und irgendwann dann vergessen wird.
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